Mit der Helios Rennradgabel vervollständigt ax-lightness das Cockpit des Rennrads neben dem bereits erhältlichen Vorbau Zeus und dem Lenker 4000. Wie schon beim Vorbau Zeus wird bei den Gabeln die gleiche Philosophie des Fertigens als einteiliges nahtloses Bauteil angewandt. Kraftsprünge und Spannungskonzentrationen werden so auf ein Minimum reduziert.
Die Formgebung der Gabel ist das Ergebnis des Zusammenspiels von Design, Werkstoffeigenschaften und Herstellungsmöglichkeiten. So verhindert ein harmonischer Verlauf der Faser von Schaft zu Gabelscheiden eine Knickbeanspruchung. Die Gabelscheiden gehen fließend in die Vollcarbon-Ausfallenden über, was ein Aluminiuminsert überflüssig macht und zusätzlich Gewicht spart. Einzig die Bremsenbefestigung macht ebenso wie der Lagersitz eine Aluminiumhülse notwendig, da die Druckbeanspruchung hierdurch besser aufgenommen wird.
Die ausladenden Gabelholme haben überdies eine technische Bewandtnis: Durch die Drehung des Laufrades entstehen Turbulenzen, denen der größere Abstand der Holme mehr Platz zum Passieren gewährt, so dass weniger bremsende Luftströme entstehen. Die durch die Vorwärtsbewegung entstehenden Luftverwirbelungen werden so erfolgreich um das Fahrrad und die Beine des Fahrers geleitet. Ein Designkonzept, das auch bei den neuesten Zeitfahrrädern namhafter Hersteller Anklang findet und so bereits bei der letzten Tour de France erfolgreich im Wettbewerb eingesetzt wurde.
Von der Zeitschrift TOUR wurde der Gabelkomfort bei einem Test im Dezember 2010 mit der Note 1,0 bewertet: "Bemerkenswert ist, wie die Gabel Fahrbahnstöße abfedert; trotz filigran anmutender Laufräder und schlanker Anbauteile fühlt sich das Rad selbst unter leichten Fahrern auf Kopfsteinpflaster nicht unruhig an."
Die Überarbeitung und Verfeinerung des Fertigungsverfahrens, mit dem ax-lightness neue Wege in der Schaumkerntechnik beschreitet, eröffnet neue Möglichkeiten in der Gestaltung und Dimensionierung: Analog zu den Bremsen Orion und der Versatzstütze Daedalus ist ein erhabenes Oberflächenlogo integriert. Durch die Verwendung eines Schaumkerns, der als Laminierkern und im Fahrbetrieb als Stützgerüst dient, können Wandstärken von wenigen Zehntelmillimetern realisiert werden, ohne ein Ausbeulen und somit Steifigkeitsverluste zu provozieren. Dies schlägt sich im niedrigen Gewicht von etwa 260 Gramm bei der Gabel 6000 bei einer Schaftlänge von 300 mm nieder. Für eine erhöhte Seitensteifigkeit im Wiegetritt ist eine Verstrebung zwischen Innen- und Außenseite der Holme integriert. Diese Konstruktionsweise ermöglicht einen höheren STW (stiffness to weight)-Wert als das reine Vergrößern der Wandstärken der Holme.
Der sicherheitsrelevante Vorteil bei Schaumkernkonstruktionen ist das schadenstolerante Bruchverhalten bei Überbelastung. So brechen Testgabeln im hauseigenen Prüfstand an der Einspannstelle nie vollständig und schlagartig durch, sondern weisen nach Versagen eine ausreichende Reststeifigkeit auf, die sogar ein Weiterfahren ermöglichen würde. Gefährlich scharfe Bruchkanten von abgebrochenen Gabeln gehören der Vergangenheit an.
| Finish | 3K Gewebe |
| Gewicht | 275 g (300 mm Schaftlänge); 250 g (200 mm Schaftlänge) |
| Gabelschaftdurchmesser | 28,6 mm (1 1/8 Zoll) |
| Schaftlänge | 300 mm |
| Vorbiegung | 45 mm |
| Einbaulänge | 370 mm |
| Fahrergewichtsbeschränkung | 110 kg |
| Einsatzbereich | Straße |
| UVP | € 729,- |
Von der Carbon-Gabel über den Carbon-Lenker bis zum kompletten Carbon-Rennrad: Die oberfränkische Manufaktur ax-lightness ist aufgrund ihrer mannigfaltigen Produktpalette aus dem Werkstoff Carbon die Nummer eins im Fahrrad-Leichtbau. Der Grund: Die Einzelteile der Carbon-Fahrräder besitzen höchste Stabilität und sind enorm leistungsfähig bei extrem geringem Gewicht. Erleben Sie auf der Homepage die umfassende Vielfalt der Carbon-Fahrräder von ax-lightness.
Webdesign & Konzeption by Werbeagentur Opus Marketing Gmbh